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Anno 1957, als der BVB deutscher Fussballmeister wurde, wagte Joachim Suhrmann, Tanzlehrer aus Leidenschaft den Schritt in die Selbständigkeit. Der 3. Oktober ging in die Dortmunder Tanzschul - Annalen ein.

Heute präsentiert sich der einst kleine und feine Einmannbetrieb, dem sich Charlotte Suhrmann alsbald hinzugesellte zum modernen Tanztreff. Jung wie nie, gefragt wie immer. In Schwung gehalten von einem kreativen großen Team.

Jonny Rays "Just walking in the rain" war 1957 der Schlager, als der erste Suhrmann Winterball im Goldsaal der Westfalenhalle die elegante Tanzbühne ging. Mit Sack und Pack sozusagen. Denn Sacklinie war vor 40 Jahren Mode - Trumpf:

Schon 1960, "La Bamba", "La Bamba", wagt die lütte Tanzschule den Tapetenwechsel. 450 Quadratmeter machen der wachsenden Schüler - Schar Beine. Die sich im folgenden Jahr hüftstark und hingebungsvoll dem "tollkühnen" Twist widmen. Chef Jochen zeigt einen echt fotogenen "Ausfallschritt".

Hazy Osterwald und Sigi Gerhard geben den Ton an beim ersten großen Gala- Ball. Schlager - Erkenntnisse 1961: "Ein Schiff wird kommen" und "Kalkutta liegt am Ganges".

Während sich ´63 der BVB wieder als Deutscher Meister durchtankt, Marika Kilius und Hans- Jürgen Bäumler zu weltmeisterlichen Einkunstlauf zusammenfinden, " La Bostela" der Partyknüller und "Hully-Gully" der Modetanz wird, gruseln uns Hitchcocks "Vögel" gewaltig. Das Fürchten lehrt Mary Quant (vor allem) konservative (und beleibtere) Damen- mit dem Knüller " Minirock". Sie erinnern sich?: 1964! Die Beatles jedenfalls stimmen der revolutionären Modemasche begeistert und einmündig zu "Yeah! Yeah! Yeah!".

Während anno 1965 der Kinofilm- Doktor "Schiwago" dem durchtränten Taschentuch zu neuen Ehren verhalf, avanciert die Suhrmann - Gala zum gesellschaftlichen Ereignis in Dortmund: Swingendes Parkett, schwingende Röcke- der Oberschenkel - Enge entrückt. Hazy Osterwald, die Gisha - Brothers und das tolle Tanzpaar Trautz setzen dem Fest die Glanzlichter auf.

Derweil "Bonny und Clyde" 1967 auf Zelluloid gebannt werden und Dr. Barnaard für Herzflimmern beim Organverpflanzen sorgt, steht in der Suhrmann - Tanzschule bereits das Jubiläum an. Eine rauschende Ballnacht dröhnt zehn Jahre unermüdlichen Einsatzfreude, dokumentiert aber auch den Wandel der (Tanzschul-) Zeiten. Tempora mutamur...Die Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen - der Lateiner sei zitiert. Die Suhrmänner brechen auf zu neuen Ufern. Schritt halten mit neuen An - und Einsichten, mit der Zeit gehen, flexibel sein, kreativ denken.

Reggae schwappt über den großen Teich. Und 1974 der Watergate - Skandal. Die Tanzschule Suhrmann macht beachtliche Fort - Schritte: einen 360 Quadratmeter großen zum Beispiel am Königswall. Hier treten die Suhrmann - Tanzpaare 1975 gar als Bildschirm - Akteure an, beleben die "Klimbim" - Barszenen. Sacht plätschert auch die Disco - Welle an deutsche Gestade. Sie bringt uns bis heute außer Atem. Außer Puste gerät eine Dortmunderin kurze Zeit später nicht. Denn 1976 rennt Annegret Richter um ihr Leben- und schafft in Montreal Olympia - Gold.

1977 legt sich eine weitere Dortmunderin mächtig ins Zeug: Dagmar Lurz wird Deutsche Meisterin auf dem Eis und die Tanzschule Suhrmann 20 Jahre.

Zwei Jahre weiter- und das Parkett weitet sich (wieder mal) auf beachtliche 1100 Quadratmeter aus schließlich ist ja das "Saturday Night Fever" ausgebrochen - und der Tanzsaal keine Benimm- Schule mehr. Knigge kann man getrost zu Hause studieren. Die Tanzschule wird locker und gesellig. Freizeitspaß avanciert zur Devise. Dazu paßt ein zielstrebig um sich "greifender" Wechselschritt mit Wurfartistik. Rock around the clock. 1980: Die Rock ´n´ Roll - Fans sind los. Bei Suhrmanns formieren sie sich blitzartig zum begehrten Tanz - Club. Wenn die Dortmunder nicht gerade auf dem Bildschirm die Fiesheiten und Finnigkeiten derer aus "Dallas" fernbetrachten, gehen sie aus . Feste sind in. Presseball, 6-Tage Rennen, Thier - Pils - Party. Treffliche Treffs. Denn hier begegnet man den feschen Suhrmann -"Spring - Mäusen", den Spitzen Rock ´n´ Rollern, turniertrainiert und erfolgverwöhnt. 25 Jahre harter Arbeit sind geschafft. 1982 blicken Charlotte und Jochen Suhrmann zurück: " Die Kinder unserer alten Freunde lernen heute die Tänze ihrer Eltern, sind aber auch stets auf dem neuesten Stand von modernem Pop, Rock und Disco. Es ist locker geworden im Tanzkurs. Nettes und ungezwungenes Benehmen erleichtert den Kontakt". Damit die gute Tanzschule von anno dazumal nicht zum alten Zopf werde, habe man sich "gern zu einem Ort gewandelt, an dem der Gast gesellig unter Gleichgesinnten weilen, Tanz und Musik genießen" könne. Was vor Jahren neu und ungewohnt war, ist heute zu einem erfreulichen Freizeit - Standard geworden.

1988 war es dann soweit: Der Umzug in den Ostenhellweg. Von nun an strahlte das Citytanzhaus im neuem Glanz. Unaufhaltsam geht es weiter und ein Highlight folgte dem anderen. Musikgrößen aus allen Bereichen gaben sich buchstäblich die Klinke in die Hand. Unvergessen für die Treue Suhrmann- Kundschaft sind die Konzerte von Captain Hollywood, Fun Factory, C - Block und vielen anderen. Durch Holgers gute Kontakte zur Musikbranche kam es immer wieder zu tollen Ereignissen wie zum Beispiel die Backstage - Treffen mit Janet Jackson in London, Aerosmith in Barcelona oder Cher in Köln um nur einige zu nennen. Seit dieser Zeit beheimatet die Tanzschule Suhrmann die DJ BoBo Dance Factory in ihren Räumlichkeiten. Und auch hier gab es immer wieder interessante Treffen unserer Schüler mit dem Schweizer Dancefloor Star. Auch der "Popstars"- Choreograph Detlef D! Soost schaut immer wieder gerne im Dortmunder Suhrmann - Tanzhaus vorbei. Hautnahes Viva - Feeling kommt immer wieder auf bei Workshops mit Tänzern von Sarah Connor, Scooter, DJ´s @ work, Aguagen und vielen anderen. Man darf gespannt sein, was die Tanzschule Suhrmann als nächstes zu bieten hat.

Das 50. Geburtstagsjahr naht. Grund, Bilanz zu ziehen, zurückzuschauen. Zum Beispiel auf den mutigen, weitblickenden und erfolgreichen Umzug ins Haus auf der Märkischen Straße. Alles, was ein modernes Tanzstudio braucht. Mit viel Platz für Kurse aller Couleur. Denn Tanzen gehört heute zum sportlichen Freizeitvergnügen - für Kids, Jugendliche, Singles, Paare für jung und alt. Von acht bis achtzig, jeder ist willkommen. Tanz, Musik, Rhythmus, Geselligkeit. Treffs und Tanzabende, Schluß- und Gala - Bälle, Highlights rund ums Jahr. Nie war´s so vielseitig wie heute. Grund genug, feste zu feiern. Auch Herausforderung für die Zukunft eines Traditionshauses, das sich stets durch emsigen Einsatz hervortut, durch seine stilvolle Bescheidenheit besticht, das seinem Publikum das Parkett mit einer Verbeugung zu Füßen legt. Suhrmann, ein Name steht für Note 1 in der Pflicht und Nimmermüdigkeit in der Kür, für ein aufwendigen Tanzprogramm von Niveau. Das müssen die vielen Auszeichnungen und Medaillen nicht erst belegen.

(Text von Antje E. - Dortmund im Sommer 2007)

lg